Sprache und Interaktion in der Familie

In der derzeitigen Debatte um das jeweils effektivste Konzept von Sprachförderung geht unter,
dass die primäre sprachliche Sozialisation der Kinder nicht in der Kindertageseinrichtung, sondern in der Familie erfolgt. Nun ist allerdings anhand zahlreicher Studien nachgewiesen, dass die sprachfördernde Unterstützung der Eltern enorm variiert.

Anhand eines sprachwissenschaftlich basierten Elternprojekts im Familienzentrum SPE Mühle wurde nun sozusagen ,,unter dem Mikroskop“ der im deutschen Sprachraum bislang noch wenig erforschten Frage nachgegangen, wie genau diese Unterschiede sprachlich entstehen. Angesichts der in Deutschland bestehenden engen Bindung von sozialer Herkunft und Bildungserfolg sind Erkenntnisse über die Entstehung unterschiedlicher sprachlicher Interaktionsmuster von besonderer Relevanz, denn sie bieten Erziehern die Möglichkeit differenzierte Schlussfolgerungen über die heterogenen milieuspezifischen Voraussetzungen der Kinder zu ziehen, damit sie auf dieser Basis Sprachförderung und Elternarbeit angemessen gestalten können.

In der Fortbildung lernen die Teilnehmer auf der Basis des Förderprojekts

Ziel des Seminars

Die Teilnehmer sollen am Ende der Fortbildung in der Lage sein, Gespräche eigenständig auf fördernde und hemmende Muster zu analysieren und gg. Alternativen zu unterbreiten.

Umfang und Termine

Beginn : auf Anfrage